#24 Mozarts 1791 - Sterbejahr & Requiem
In einem Brief an seinen todkranken Vater schrieb der 31-jährige Mozart im April 1787:
„Ich lege mich nie zu Bette, ohne zu bedenken, dass ich vielleicht - so jung ich auch bin - am anderen Tag nicht mehr sein werde.“
Der Tod, sinniert Mozart, sei der wahre Endzweck unseres Lebens, der wahre beste Freund des Menschen, der Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit.
Das waren nicht einfach beruhigende Worte, die Mozart fand, um dem sterbenden Vater Trost zu schaffen.
Nein, schon früh gab es in Mozarts Musik eine Mischung aus Verzicht und Lebensmut, eine Art heitere Melancholie.
1791 - ein besonderes...